Wahrscheinlich beim Durchstöbern der Kategorien meines Amazon Shops bin ich auf das Thema Staubsaugroboter aufmerksam geworden und habe mir so einen bestellt. Die erste Wahl war der Roomba 581 vom Marktführer iRobot, die Rezensionen von dem waren durchwegs positiv. Der hat dann schließlich in meiner Wohnung seine erste Ausfahrt gemacht und ich wäre wohl zufrieden gewesen mit ihm, nur leider ist der nachdem er noch von selbst zu seiner Ladestation zurückgekehrt ist, dort eingegangen und hat nie wieder ein Lebenszeichen von sich gegeben. Keine Ahnung was da in meinem Staub drinnen ist, jedenfalls hat auch ein Cold Reset durch kurzes Herausnehmen des Akkus nichts geholfen und ich musste ihn zurück schicken.
Der Roomba ist oft vergriffen bei Amazon und es war nach der Retoure des ersten gerade keiner verfügbar, also habe ich als nächstes den Zweitplazierten in der TopSeller Liste genommen, nämlich den NaviBot SR-8855 von Samsung. Der hat mehrere Ausfahrten überlebt und auch er sammelt Staub ein, funktioniert also grundsätzlich. Samsung ist bei diesem Gerät jedoch erst in der ersten Produktgeneration und das merkt man dann doch in einigen Punkten:
- die Programmierung der automatischen Reinigung ist schlechter. Man will das Ding ja grundsätzlich fahren lassen wenn man in der Arbeit ist. Beim Roomba konnte ich für jeden Tag eine eigene Uhrzeit angeben und ihn am Wochenende ruhen lassen während man beim Navibot nur eine tägliche Uhrzeit einstellen kann. Abgesehen davon war die Programmierung selbst beim Roomba wesentlich ausgereifter umgesetzt.
- der Navibot meidet im Defaultprogramm die Ränder, für die gibt es ein eigenes Ränderreinigungsprogramm. Sprich man müsste ihn nach der automatischen periodischen Reinigung auch ab und zu manuell im Rändermodus starten, was sehr umständlich wäre und nicht mit dem letzten Punkt vereinbar ist.
- es dürfte generell Probleme beim Wechsel von hellen auf dunklen Untergrund und wieder zurück geben. Hier habe ich leider keinen extrem guten Vergleich durch den schnellen Abgang des Roomba, nur der Navibot hat von seinen 4 Ausfahrten 3 verbockt und auch hier bin ich mir ziemlich sicher, dass der Roomba da besser ist, auch wenn dieser Punkt wohl stark von den individuellen räumlichen Gegebenheiten abhängig ist.
- das Akku ist beim Samsung nicht auswechselbar, zumindest wurde im Handbuch extra darauf hingewiesen, dass man das nicht machen soll. Beim Roomba geht das und es gibt sogar Nachbauten, das wirkt sich wohl positiv auf die Lebensdauer aus.
- der einzige Punkt der mir beim Samsung besser gefallen hat: der Staubbehälter ist auswaschbar, während beim Roomba ein elektronischer Ventilator eingebaut ist, der das wohl nicht so gut finden würde.
Ich habe somit auch den Samsung wieder zurück geschickt und werde mir wohl wieder einen Roomba bestellen, wenn mal wieder einer verfügbar ist. Extreme Reinlichkeitsfreaks werden mit diesen Geräten grundsätzlich keine Freude haben. Sie kommen natürlich bei weitem nicht überall hin und sehen mit ihren Sensoren maximal Hindernisse aber natürlich keinen Staub sondern säubern mehr oder weniger nach dem Zufallsprinzip, hier gibts es noch unendlich viel Potential. Für meine übliche Staubsaugfrequenz wäre so ein Gerät jedenfalls eine deutliche Verbesserung, das konnte man an der Menge an Staub der bei den wenigen Ausfahrten gesammelt wurde sehr leicht ablesen.
Der Roomba ist oft vergriffen bei Amazon und es war nach der Retoure des ersten gerade keiner verfügbar, also habe ich als nächstes den Zweitplazierten in der TopSeller Liste genommen, nämlich den NaviBot SR-8855 von Samsung. Der hat mehrere Ausfahrten überlebt und auch er sammelt Staub ein, funktioniert also grundsätzlich. Samsung ist bei diesem Gerät jedoch erst in der ersten Produktgeneration und das merkt man dann doch in einigen Punkten:
- die Programmierung der automatischen Reinigung ist schlechter. Man will das Ding ja grundsätzlich fahren lassen wenn man in der Arbeit ist. Beim Roomba konnte ich für jeden Tag eine eigene Uhrzeit angeben und ihn am Wochenende ruhen lassen während man beim Navibot nur eine tägliche Uhrzeit einstellen kann. Abgesehen davon war die Programmierung selbst beim Roomba wesentlich ausgereifter umgesetzt.
- der Navibot meidet im Defaultprogramm die Ränder, für die gibt es ein eigenes Ränderreinigungsprogramm. Sprich man müsste ihn nach der automatischen periodischen Reinigung auch ab und zu manuell im Rändermodus starten, was sehr umständlich wäre und nicht mit dem letzten Punkt vereinbar ist.
- es dürfte generell Probleme beim Wechsel von hellen auf dunklen Untergrund und wieder zurück geben. Hier habe ich leider keinen extrem guten Vergleich durch den schnellen Abgang des Roomba, nur der Navibot hat von seinen 4 Ausfahrten 3 verbockt und auch hier bin ich mir ziemlich sicher, dass der Roomba da besser ist, auch wenn dieser Punkt wohl stark von den individuellen räumlichen Gegebenheiten abhängig ist.
- das Akku ist beim Samsung nicht auswechselbar, zumindest wurde im Handbuch extra darauf hingewiesen, dass man das nicht machen soll. Beim Roomba geht das und es gibt sogar Nachbauten, das wirkt sich wohl positiv auf die Lebensdauer aus.
- der einzige Punkt der mir beim Samsung besser gefallen hat: der Staubbehälter ist auswaschbar, während beim Roomba ein elektronischer Ventilator eingebaut ist, der das wohl nicht so gut finden würde.
Ich habe somit auch den Samsung wieder zurück geschickt und werde mir wohl wieder einen Roomba bestellen, wenn mal wieder einer verfügbar ist. Extreme Reinlichkeitsfreaks werden mit diesen Geräten grundsätzlich keine Freude haben. Sie kommen natürlich bei weitem nicht überall hin und sehen mit ihren Sensoren maximal Hindernisse aber natürlich keinen Staub sondern säubern mehr oder weniger nach dem Zufallsprinzip, hier gibts es noch unendlich viel Potential. Für meine übliche Staubsaugfrequenz wäre so ein Gerät jedenfalls eine deutliche Verbesserung, das konnte man an der Menge an Staub der bei den wenigen Ausfahrten gesammelt wurde sehr leicht ablesen.
'Charging Error 1', ein Reset und die gestrige Nacht im abgeschaltenen Zustand und der Roomba scheint geheilt zu sein. Ansonsten hat er das erste Jahr problemlos überstanden.